KI-Beratung, die ein Audit übersteht
KI-Beratung von TSMONDO KI heißt: Wir finden die drei Abläufe in Ihrem Unternehmen, in denen KI am meisten Zeit spart. Wir setzen sie um und betreiben sie – mit den Nachweisen, die Datenschutz, AI Act und ein ISO-27001- oder NIS-2-Audit verlangen. Der Einstieg ist ein Potenzialcheck zum Festpreis.
Thorsten Schmitz-Hübsch · ISO 27001 Lead Auditor und Lead Implementer · ISACA CISM · zertifizierter Datenschutzbeauftragter und IT-Sicherheitsbeauftragter (TÜV) · Münster
Aktualisiert am
Was gute KI-Beratung für den Mittelstand leistet
KI-Beratung ist die Begleitung eines Unternehmens von der Frage „Wo hilft uns KI?“ bis zum laufenden System – mit messbarem Nutzen, geregeltem Datenschutz und klarer Verantwortung. Gute KI-Beratung für den Mittelstand beginnt deshalb nicht bei einem Werkzeug, sondern bei Ihren Abläufen: Wo kommen jeden Tag dieselben Anrufe, E-Mails oder Dokumente an? Wo überträgt jemand Daten von Hand aus einem System ins nächste? Wo sucht Ihr Team nach Informationen, die im Unternehmen längst vorhanden sind?
Aus diesen Stellen entsteht eine kurze Liste von Anwendungsfällen. Für jeden Anwendungsfall klärt die KI-Beratung drei Fragen: Wie viel Zeit spart er, und welche Fehler vermeidet er? Welche Daten verarbeitet er, und ist das zulässig? Wer im Unternehmen verantwortet das System, wenn es läuft?
Erst danach geht es um Technik und Modelle. Bei TSMONDO KI gehören Betrieb und Datenschutz zur KI-Beratung von Anfang an dazu, nicht ans Ende des Projekts.
Drei Merkmale guter KI-Beratung
- Der Nutzen wird vorher beziffert, nicht nachher behauptet.
- Der Datenschutz ist vor dem Start geklärt.
- Für den Betrieb ist eine Person verantwortlich, bevor das System live geht.
Beratung oder KI-Agentur? TSMONDO KI macht beides
Ein reines Beratungshaus sagt, was sich lohnt; eine KI-Agentur baut es. TSMONDO KI macht beides und betreibt die Lösung danach. Eine KI-Agentur ist ein Dienstleister, der KI-Anwendungen für Unternehmen umsetzt, zum Beispiel Telefonassistenten, Chatbots oder automatisierte Abläufe. Ein reines Beratungshaus liefert dagegen Strategie und Konzept; die Umsetzung übernimmt dann ein anderer Anbieter.
Für ein mittelständisches Unternehmen hat diese Trennung einen Preis. Zwischen Konzept und Umsetzung können Annahmen verloren gehen, und nach dem Start ist oft unklar, wer den Betrieb verantwortet. Bei TSMONDO KI bleibt die Verantwortung in einer Hand – vom Potenzialcheck über die Umsetzung bis zum Betrieb mit monatlicher Pauschale.
Hinter TSMONDO KI steht ein Berater für Informationssicherheit und Datenschutz, kein reines Entwicklungsstudio. Deshalb entstehen die Nachweise für Datenschutz, AI Act und Audits gleich bei der Umsetzung und nicht erst, wenn eine Prüfung ansteht.
Konzept, Umsetzung durch Dritte
Umsetzung, Nachweise nicht immer Teil des Angebots
Konzept, Umsetzung, Betrieb und Nachweise
Woran Sie eine gute KI-Agentur erkennen
Eine gute KI-Agentur erkennen Sie an vier Dingen: einem laufenden System statt Folien, einem Betriebsmodell für die Zeit nach dem Start, Datenschutz-Nachweisen als Teil der Umsetzung und eigener Erfahrung mit Audits. Mit vier Fragen können Sie das bei jedem Anbieter prüfen:
- Laufendes System: Welches System des Anbieters kann ich mir im Betrieb ansehen? Bei TSMONDO ist ein KI-Telefonassistent seit dem 29. September 2026 im eigenen Büro im Einsatz.
- Betrieb: Wer reagiert, wenn sich eine Schnittstelle ändert, und was kostet das im Monat?
- Nachweise: Liefert der Anbieter Verzeichniseintrag, geprüften Auftragsverarbeitungsvertrag und, wo sie vorgeschrieben ist, die Datenschutz-Folgenabschätzung mit?
- Audit-Erfahrung: Hat der Anbieter schon ein Audit nach ISO 27001 oder eine NIS-2-Umsetzung begleitet?
Welche KI-Agentur die beste ist, hängt von Ihrem Vorhaben ab. Diese vier Fragen machen Angebote vergleichbar.
Wofür KI im Mittelstand sinnvoll ist
KI bringt im Mittelstand dort den größten Nutzen, wo täglich dieselben Anfragen, Dokumente oder Übergaben anfallen: am Telefon, in wiederkehrenden Abläufen und bei der Suche in eigenem Wissen. Welche KI für Ihr Unternehmen die richtige ist, entscheidet deshalb weniger der Name eines Modells als die Frage, welcher Ablauf entlastet werden soll und welche Daten dabei verarbeitet werden.
Drei Anwendungsfälle setzen wir heute um: den KI-Telefonassistenten, Workflows mit n8n und interne Assistenten für Ihr eigenes Wissen. Telefonassistent und Workflows bauen wir auf festen, geprüften Bausteinen. Beim internen Assistenten wählen wir Modell und Betriebsort passend zu Ihren Daten und zu Ihren Vorgaben aus Datenschutz und Informationssicherheit.
Anrufe annehmen: der KI-Telefonassistent
Ein KI-Telefonassistent nimmt Anrufe an, erfasst das Anliegen und gibt es geordnet an Ihr Team weiter. Bei TSMONDO ist ein solcher Assistent seit dem 29. September 2026 im eigenen Büro im Einsatz. Die Assistentin sagt im ersten Satz, dass sie eine KI ist. Sie nimmt das Anliegen auf, schlägt freie Termine aus dem Outlook-Kalender vor, trägt den vereinbarten Termin ein und schickt eine Gesprächsnotiz per E-Mail.
Weil ein KI-Telefonassistent das Gespräch mit Anrufenden per KI steuert, steht er auf der Muss-Liste der Datenschutzkonferenz. Vor dem Start ist deshalb eine Datenschutz-Folgenabschätzung vorgeschrieben. Wir erstellen sie bei der Einrichtung mit, zusammen mit dem Verzeichniseintrag und den Hinweisen für Anrufende. Einrichtung, Preise und Datenschutzpaket beschreibt die Seite zum KI-Telefonassistenten.
Abläufe automatisieren: Workflows mit n8n
Mit n8n verbinden wir Ihre Systeme so, dass Routinearbeit ohne Abtippen läuft – etwa wenn eine Anfrage aus dem Postfach ins CRM übernommen, eine Rechnung geprüft oder ein Termin bestätigt werden soll. Die KI übernimmt dabei die Schritte, für die ein starres Regelwerk nicht reicht, zum Beispiel das Einordnen einer frei formulierten E-Mail.
n8n läuft bei Ihnen auf einem Server in Deutschland, der auf Ihr Unternehmen angemeldet ist. Ihr Unternehmen ist Lizenznehmer der Software und behält die Hoheit über die Daten; TSMONDO richtet den Server ein und betreibt die Workflows in Ihrem Auftrag. Dazu kommen die Serverkosten, die Ihr Unternehmen direkt beim Hoster zahlt; die Höhe steht im Angebot. Mehr dazu auf der Seite zur KI-Automatisierung mit n8n.
Eigenes Wissen nutzbar machen: Assistenten und individuelle Tools
Ein interner KI-Assistent beantwortet Fragen aus Ihren freigegebenen Dokumenten – lokal oder auf einem Server in Deutschland, ohne dass Firmenwissen in eine US-Cloud fließt. Typische Quellen sind Handbücher, Arbeitsanweisungen, Vertragsvorlagen oder die eigene Wissensdatenbank. Mitarbeitende fragen in ganzen Sätzen und erhalten eine Antwort mit Verweis auf das Dokument, aus dem sie stammt.
Ob sich ein solcher Assistent lohnt, hängt von Menge und Pflegezustand Ihrer Dokumente ab. Deshalb nennen wir dafür keinen Festpreis, sondern machen nach dem Potenzialcheck ein Angebot. Die Technik kennen wir aus eigener Entwicklung: Für unsere Software KI-Manager bieten wir einen Assistenten an, der vollständig lokal auf dem Rechner der Anwender:innen läuft.
Der KI-Potenzialcheck: Ihr Einstieg zum Festpreis
Der KI-Potenzialcheck kostet 990 Euro netto und liefert drei priorisierte Anwendungsfälle – mit Aufwand, Risiko, Datenschutz- und AI-Act-Einordnung und der Prüfung, ob eine Förderung infrage kommt.
Der KI-Potenzialcheck läuft in vier Schritten. Zuerst füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihren Abläufen und Systemen aus. Danach folgt ein Workshop von zwei Stunden: im Münsterland auf Wunsch bei Ihnen vor Ort, sonst per Teams; die Anfahrt im Münsterland ist im Festpreis enthalten. Wir werten die Ergebnisse aus und schreiben einen Bericht. In einer einstündigen Besprechung gehen wir den Bericht gemeinsam durch, und Sie entscheiden, ob und womit es weitergeht.
Fünf bis sieben Werktage nach dem Workshop erhalten Sie den Bericht. Der KI-Potenzialcheck verpflichtet Sie zu nichts Weiterem: Sie können die Anwendungsfälle mit uns, mit einem anderen Anbieter oder selbst umsetzen.
Festpreis
KI-Potenzialcheck
- Fragebogen, Workshop (2 Stunden), Bericht mit drei Anwendungsfällen, Besprechung (1 Stunde)
- Bericht fünf bis sieben Werktage nach dem Workshop
- Im Münsterland vor Ort ohne Anfahrtskosten
Was Sie nach dem Check in der Hand haben
Fünf bis sieben Werktage nach dem Workshop des KI-Potenzialchecks erhalten Sie einen Bericht mit drei priorisierten Anwendungsfällen und einem Umsetzungsvorschlag. Für jeden der drei Anwendungsfälle beschreibt der Bericht:
- den Ablauf heute und mit KI,
- den geschätzten Aufwand für Umsetzung und Betrieb,
- den erwarteten Nutzen in eingesparter Zeit und vermiedenen Fehlern,
- die Risiken und offenen Punkte,
- die Einordnung nach Datenschutz und AI Act,
- ob eine Förderung über NRW.BANK.Impuls KI infrage kommt.
Mit diesem Bericht können Sie intern entscheiden, Angebote vergleichen oder einen Förderantrag vorbereiten. Der Umsetzungsvorschlag nennt für jeden Anwendungsfall den passenden Baustein und seinen Festpreis. Die Einordnung nach Datenschutz und AI Act zeigt außerdem, ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist und welche Transparenzpflichten gelten.
Was der Check nicht ist
Der KI-Potenzialcheck ist keine Rechtsberatung. Er zeigt, was technisch und organisatorisch nötig ist, damit ein KI-System zulässig betrieben werden kann, und welche Nachweise dafür entstehen müssen. Die Nachweise selbst – Verzeichniseintrag, Datenschutz-Folgenabschätzung, Prüfung der Auftragsverarbeitung – erstellen wir bei der Umsetzung. Wo eine rechtliche Bewertung nötig ist, sagt der Bericht das ausdrücklich.
Der KI-Potenzialcheck ist auch keine Zusage einer Förderung. Ob eine Förderung infrage kommt, schätzen wir ein; über den Antrag entscheidet die NRW.BANK. Und er ersetzt kein Projekt: Er sagt, was sich lohnt, gebaut wird erst danach. Eine Schulung der Beschäftigten ist der Check ebenfalls nicht; dafür bringt unsere Software KI-Manager eigene Module mit.
Mit Förderung weiter: KI-Konzept und Test über NRW.BANK.Impuls KI
Für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen fördert die NRW.BANK über NRW.BANK.Impuls KI eine vertiefte KI-Konzeptberatung und den Test eines KI-Systems mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Derzeit nimmt die NRW.BANK allerdings keine neuen Anträge an (Stand: 7. Oktober 2026); einen Termin für die Wiederöffnung des Antragsportals nennt sie nicht. Unser Paket „KI-Start NRW“ für 10.890 Euro netto ist auf das Programm zugeschnitten, und der KI-Potenzialcheck kann die Vorarbeit dafür liefern.
Für die Förderung gelten feste Regeln. Ihr Unternehmen stellt den Antrag selbst, und zwar bevor es den Auftrag erteilt; beauftragt wird erst nach dem Bewilligungsbescheid. Der Zuschuss beträgt höchstens 25.000 Euro in zwei Jahren. Zuschüsse unter 5.000 Euro werden nicht gewährt, das Vorhaben muss also mindestens 10.000 Euro netto umfassen. Ihr Unternehmen bezahlt die Rechnung zunächst vollständig und erhält nach dem Verwendungsnachweis die Hälfte der förderfähigen Kosten zurück. Gefördert werden nur Vorhaben mit KI; reine Automatisierung ohne KI, Schulungen zum AI Act und die Umsetzung nach dem Test sind nicht förderfähig. Eine Bewilligung ist nicht sicher.
Förderprogramm
Programmseite der NRW.BANK: NRW.BANK.Impuls KI (öffnet in neuem Fenster)
10.890 € netto
Nur KMU mit Sitz in NRW
Bei der NRW.BANK sind Anträge derzeit nicht möglich (Stand: 7. Oktober 2026)
19.800 € netto
Nur KMU mit Sitz in NRW
Bei der NRW.BANK sind Anträge derzeit nicht möglich (Stand: 7. Oktober 2026)
So läuft die Einführung: Check, Umsetzung, Betrieb
Die Einführung von KI läuft bei TSMONDO KI in drei Schritten: Potenzialcheck, Umsetzung in Bausteinen und Betrieb mit monatlicher Pauschale – denn Automatisierungen brechen, wenn sich Schnittstellen ändern.
Eine KI-Strategie für den Mittelstand muss kein dickes Dokument sein. Sie beantwortet drei Fragen: Welche Abläufe kommen zuerst an die Reihe? Wer verantwortet sie? Nach welchen Regeln dürfen Beschäftigte KI nutzen? Der Potenzialcheck beantwortet die erste Frage für drei Anwendungsfälle. Verantwortung und Nutzungsregeln klären wir bei der Umsetzung. Wer ein vollständiges KI-Konzept braucht, bekommt es im Förderpaket „KI-Start NRW“. Für Potenzialcheck und Bausteine gelten feste Preise, und nach dem Potenzialcheck entscheiden Sie, ob und womit es weitergeht.
- Potenzialcheck990 €
- Umsetzung in Bausteinen
- Betriebmonatlich
Umsetzung in Bausteinen
Jeder Baustein hat einen festen Umfang, einen Preis und ein beschriebenes Ergebnis – etwa ein n8n-Workflow mit KI für 1.980 Euro netto oder die Einrichtung eines KI-Telefonassistenten für 3.960 Euro netto.
1.980 € netto
Ein n8n-Workflow mit KI umfasst einen Anwendungsfall mit bis zu drei angebundenen Systemen. Am Ende steht ein eingerichteter Workflow, der die vorher vereinbarten Testfälle durchlaufen hat. Fehler lösen eine Benachrichtigung aus, und Sie erhalten eine Ablaufbeschreibung und den Eintrag für Ihr Verarbeitungsverzeichnis.
3.960 € netto
Die Einrichtung eines KI-Telefonassistenten umfasst Konzept, Telefonie, Sprach-Agent mit Wissensbasis, Anbindung an den Microsoft-365-Kalender und das Datenschutzpaket. Am Ende steht ein Assistent, den wir mit Testanrufen nach einem vereinbarten Skript geprüft haben. Sie erhalten die Datenschutz-Folgenabschätzung, die Unterlagen zur Auftragsverarbeitung und den Verzeichniseintrag.
Betrieb: warum die Pauschale Pflicht ist
Die Betriebspauschale ist Pflicht, weil ein KI-Workflow an Schnittstellen anderer Anbieter hängt, die sich oft ohne Vorwarnung ändern; ohne Betrieb übernehmen wir keine Umsetzung.
Ohne Betrieb fällt ein Fehler erst auf, wenn eine Anfrage verloren gegangen ist. Die Pauschale für einen n8n-Workflow kostet 129 Euro im Monat und umfasst Überwachung, Anpassungen bis zu 30 Minuten im Monat und die Pflege der Nachweise. Die Pauschale für einen Telefonassistenten kostet 249 Euro im Monat. Sie umfasst den Betrieb der Telefonanlage auf einem Server in Deutschland, Überwachung, Updates, Löschläufe und die Pflege der Wissensbasis bis zu einer Stunde im Monat; dazu kommen 0,25 Euro je Gesprächsminute. Der Betrieb läuft zwölf Monate und ist danach quartalsweise kündbar.
Nachweise für Datenschutz, AI Act und Audit
Zu jeder Umsetzung gehören die Nachweise, die sie braucht: der Verzeichniseintrag, geprüfte Auftragsverarbeitungsverträge, die Einordnung nach dem AI Act und – wo sie vorgeschrieben ist – eine Datenschutz-Folgenabschätzung.
Eigene Auswertung, Anfang Oktober 2026
Datenschutz und AI Act nennen viele Anbieter. Von elf Anbieterseiten, die Anfang Oktober 2026 bei einer Google-Suche aus Münster zu „KI-Beratung“ und „KI-Agentur“ vorne standen, erwähnten alle den Datenschutz und vier den AI Act. Keine erwähnte ISO 27001 oder ISO 42001. In Risikoanalyse, Lieferantenbewertung und Audit entscheidet sich aber, ob ein KI-System in einem Unternehmen mit Managementsystem besteht.

Hinter TSMONDO KI steht Thorsten Schmitz-Hübsch – ISO 27001 Lead Auditor und Lead Implementer, ISACA CISM, zertifizierter Datenschutzbeauftragter und IT-Sicherheitsbeauftragter (TÜV). Die Nachweise für Ihre KI-Systeme erstellen wir so, wie er sie als Lead Auditor prüfen würde.
Datenschutz: DSFA, Verzeichnis, AV-Vertrag
Bevor eine KI personenbezogene Daten verarbeitet, prüfen wir Rechtsgrundlage, Auftragsverarbeitung und Speicherort und dokumentieren das Ergebnis im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Jeder Dienstleister, der die Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Muss-Liste der Datenschutzkonferenz
Für manche KI-Systeme ist zusätzlich eine Datenschutz-Folgenabschätzung vorgeschrieben. Die Datenschutzkonferenz führt auf ihrer Muss-Liste unter Nummer 11 den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Steuerung der Interaktion mit Betroffenen. Als Beispiel nennt sie den Kundensupport mittels künstlicher Intelligenz; ein KI-Telefonassistent fällt darunter.
Verarbeitet ein Dienst Daten außerhalb der EU, benennen wir das offen. Der Sprachdienst unseres Telefonassistenten verarbeitet Daten in den USA; die Übermittlung stützt sich auf das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln.
AI Act: Risikoklasse und Kennzeichnung
Wir ordnen jedes System einer Risikoklasse des AI Act zu, klären, welche Transparenzpflichten gelten, und sagen Ihnen, wo eine anwaltliche Prüfung nötig ist. Seit dem 2. August 2026 gilt die Transparenzpflicht nach Artikel 50. Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, müssen so gestaltet sein, dass die Menschen erfahren, dass sie es mit einer KI zu tun haben.
Für die Einordnung ist zuerst die Rolle wichtig. Die KI-Verordnung unterscheidet vor allem zwischen Anbietern und Betreibern: Wer ein KI-System entwickelt oder unter eigenem Namen anbietet, ist Anbieter; wer ein fertiges System im eigenen Unternehmen einsetzt, ist Betreiber. In der Rolle des Betreibers stehen die meisten mittelständischen Unternehmen. Wer ein zugekauftes System unter eigenem Namen weitergibt, es wesentlich verändert oder seinen Zweck ändert, wird selbst zum Anbieter. Ob das für Ihr Unternehmen zutrifft, ist eine Frage für die anwaltliche Prüfung.
Die Anforderungen an Systeme mit hohem Risiko nach Anhang III, etwa in der Personalauswahl oder bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit, gelten ab dem 2. Dezember 2027. Darauf bereiten wir Sie vor.
ISO 27001, NIS-2 und ISO 42001: KI im Managementsystem
In Unternehmen mit einem Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) binden wir KI-Systeme in Risikoanalyse, Lieferantenbewertung und Nachweise ein – auf Wunsch bis zum KI-Managementsystem nach ISO/IEC 42001. Besonders wichtige und wichtige Einrichtungen nach NIS-2 müssen nach § 30 BSIG Maßnahmen ergreifen, um ihre IT-Systeme und Prozesse zu schützen; ein KI-System, das in diese Prozesse eingreift, gehört deshalb in die Risikobetrachtung.
ISO/IEC 42001 beschreibt ein Managementsystem für künstliche Intelligenz; seit August 2026 gibt es sie als deutsche Fassung DIN EN ISO/IEC 42001:2026-08. Eine Zertifizierung ist freiwillig und ein guter Nachweis gegenüber Kunden. Sie ersetzt aber keine Pflicht aus der KI-Verordnung und ist keine harmonisierte Norm; die harmonisierten europäischen Normen zur KI-Verordnung liegen noch nicht vor.
Für die DFMG Deutsche Funkturm GmbH haben wir eine auditfähige Security-Organisation nach ISO 27001 aufgebaut und um KI-Governance nach ISO/IEC 42001 ergänzt. Wie ein KI-Managementsystem aussieht und wie unsere Software KI-Manager dabei hilft, beschreibt die Seite zu ISO 42001.
KI-Kompetenz Ihrer Mitarbeitenden
Seit dem 2. Februar 2025 müssen Unternehmen Maßnahmen ergreifen, die den Aufbau von KI-Kompetenz bei ihren Beschäftigten unterstützen. Seit dem 27. Juli 2026 ist diese Pflicht abgeschwächt: Ein bestimmtes Kompetenzniveau muss für einzelne Personen nicht mehr garantiert werden. Die Pflicht, etwas zu tun, bleibt bestehen.
Praktisch ändert das wenig. Wer die Transparenzpflichten nach Artikel 50 erfüllen will, braucht Beschäftigte, die wissen, wann eine Kennzeichnung fällig ist. Und wer ein KI-System beaufsichtigen soll, muss verstehen, was es tut.
Für Schulung und Dokumentation bringt unsere Software KI-Manager acht Module zur KI-Kompetenz mit; die Teilnahme wird namentlich erfasst. Der KI-Manager läuft lokal auf Ihrem Rechner und kostet ab 49 Euro netto im Monat, gestaffelt nach Unternehmensgröße.
Was kostet KI-Beratung?
Der Einstieg kostet bei uns 990 Euro netto für den Potenzialcheck. Umsetzungsbausteine und Betrieb haben feste Preise. Das Paket „KI-Start NRW“ kostet 10.890 Euro netto und ist auf NRW.BANK.Impuls KI zugeschnitten, das kleinen und mittleren Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen 50 Prozent Zuschuss gewährt. Derzeit nimmt die NRW.BANK allerdings keine neuen Anträge an (Stand: 7. Oktober 2026).
| Leistung | Preis (netto) |
|---|---|
| KI-Potenzialcheck | 990 € |
| Förderpaket „KI-Start NRW“ (KI-Konzept und Test eines KI-Systems, nur KMU mit Sitz in NRW) | 10.890 €, Zuschuss bis 5.445 € bei Bewilligung (Anträge derzeit nicht möglich) |
| Förderpaket „KI-Start NRW plus“ (Konzept und Test für zwei Anwendungsfälle, nur KMU mit Sitz in NRW) | 19.800 €, Zuschuss bis 9.900 € bei Bewilligung (Anträge derzeit nicht möglich) |
| n8n-Workflow mit KI (ein Anwendungsfall, bis drei Systeme) | 1.980 € zuzüglich Serverkosten beim Hoster |
| KI-Telefonassistent, Einrichtung | 3.960 € |
| Betrieb n8n-Workflow | 129 € im Monat |
| Betrieb KI-Telefonassistent | 249 € im Monat plus 0,25 € je Gesprächsminute |
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer. Der Betrieb läuft zwölf Monate und ist danach quartalsweise kündbar. Einen internen KI-Assistenten bieten wir nach dem Potenzialcheck individuell an.
KI-Beratung vor Ort in Münster und dem Münsterland
TSMONDO KI sitzt in Münster. Im Münsterland kommen wir zu Ihnen, bundesweit arbeiten wir per Teams. Den Workshop des Potenzialchecks führen wir im Münsterland auf Wunsch in Ihrem Unternehmen durch; die Anfahrt ist im Festpreis von 990 Euro netto enthalten. Außerhalb des Münsterlands findet der Workshop per Teams statt.
Für Unternehmen aus Münster und dem Münsterland heißt das: kurze Wege zum Workshop und eine feste Ansprechperson für Beratung, Umsetzung und Betrieb. Das kostenlose Erstgespräch von 30 Minuten führen wir per Teams oder Telefon, unabhängig davon, wo Ihr Unternehmen sitzt. Für Unternehmen außerhalb des Münsterlands ändert sich am Ablauf nichts: Fragebogen, Workshop per Teams, Bericht und Besprechung bleiben gleich, ebenso der Festpreis.
TSMONDO GmbH · Zum Erlenbusch 41c · 48167 Münster
Häufige Fragen
Was ist KI-Beratung?
KI-Beratung ist die Begleitung eines Unternehmens von der Frage, wo KI hilft, bis zum laufenden System. Eine KI-Beratung findet die Abläufe, in denen KI Zeit spart oder Fehler vermeidet, bewertet Nutzen, Aufwand und Risiken und klärt Datenschutz und AI Act, bevor etwas gebaut wird. Bei TSMONDO KI gehören Umsetzung und Betrieb mit dazu. Wir bauen die Lösung, betreiben sie gegen eine monatliche Pauschale und liefern die Nachweise, die ein Audit nach ISO 27001 oder eine NIS-2-Prüfung verlangen. Der Einstieg ist der KI-Potenzialcheck für 990 Euro netto.
Was kostet ein KI-Berater?
Ein KI-Berater kostet bei TSMONDO KI im Einstieg 990 Euro netto: So viel kostet der KI-Potenzialcheck mit Fragebogen, Workshop, Bericht und Besprechung. Die Umsetzung hat feste Preise je Baustein, zum Beispiel 1.980 Euro netto für einen n8n-Workflow mit KI oder 3.960 Euro netto für die Einrichtung eines KI-Telefonassistenten. Dazu kommt der Betrieb ab 129 Euro im Monat. Für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen bieten wir Förderpakete ab 10.890 Euro netto an. Die NRW.BANK sieht dafür 50 Prozent Zuschuss vor, nimmt derzeit aber keine neuen Anträge an.
Was ist eine KI-Agentur?
Eine KI-Agentur ist ein Dienstleister, der KI-Anwendungen für Unternehmen umsetzt, zum Beispiel Telefonassistenten, Chatbots oder automatisierte Abläufe. Anders als ein reines Beratungshaus baut eine KI-Agentur die Lösung selbst. Wichtig ist, was nach dem Start passiert: Eine KI-Anwendung hängt an Schnittstellen anderer Anbieter und braucht Betrieb. TSMONDO KI verbindet Beratung, Umsetzung und Betrieb und liefert die Nachweise für Datenschutz, AI Act und Audits mit.
Wie führe ich KI im Unternehmen ein?
KI führen Sie in drei Schritten ein. Zuerst finden Sie die Abläufe, in denen KI am meisten bringt, und klären Datenschutz und AI Act. Dann setzen Sie einen Anwendungsfall nach dem anderen um, jeden mit festem Umfang und beschriebenem Ergebnis. Zuletzt sorgen Sie für den Betrieb und für Regeln, nach denen Beschäftigte KI nutzen dürfen. Bei TSMONDO KI sind das Potenzialcheck, Umsetzungsbausteine und Betrieb; die Nutzungsregeln stimmen wir bei der Umsetzung mit Ihnen ab. Parallel unterstützen Sie den Aufbau von KI-Kompetenz bei Ihren Beschäftigten, wie es Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt.
Ist ein KI-Telefonassistent DSGVO-konform?
Ein KI-Telefonassistent lässt sich datenschutzkonform betreiben, wenn die Voraussetzungen vor dem Start erfüllt sind. Dazu gehören eine Rechtsgrundlage, ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit jedem Dienstleister, der Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, ein Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis und Hinweise für die Anrufenden. Die Datenschutzkonferenz hat den Kundensupport mittels künstlicher Intelligenz auf ihre Muss-Liste gesetzt. Beim KI-Telefonassistenten ist deshalb eine Datenschutz-Folgenabschätzung vorgeschrieben, und damit nach § 38 BDSG in der Regel auch ein Datenschutzbeauftragter. Der Sprachdienst unseres Telefonassistenten verarbeitet Daten in den USA; die Übermittlung stützt sich auf das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln. Wir erstellen diese Unterlagen bei der Einrichtung mit.
Brauchen wir einen KI-Beauftragten?
Die KI-Verordnung schreibt keinen KI-Beauftragten vor – anders als das Datenschutzrecht, das unter bestimmten Voraussetzungen einen Datenschutzbeauftragten verlangt. Sinnvoll ist trotzdem eine Person, die den Überblick über die eingesetzten KI-Systeme behält, Regeln zur Nutzung vorgibt und Ansprechpartner:in für Fragen ist. In kleineren Unternehmen übernimmt das oft die Person, die schon für Datenschutz oder Informationssicherheit zuständig ist. Pflicht ist dagegen, Maßnahmen zum Aufbau von KI-Kompetenz zu ergreifen (Artikel 4) und – soweit sie Ihr Unternehmen treffen – die Transparenzpflichten nach Artikel 50 einzuhalten.
Gibt es Förderung?
Grundsätzlich ja, für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen – derzeit nimmt die NRW.BANK aber keine neuen Anträge an (Stand: 7. Oktober 2026). Das Programm NRW.BANK.Impuls KI sieht 50 Prozent Zuschuss für eine KI-Konzeptberatung und den Test eines KI-Systems vor, höchstens 25.000 Euro in zwei Jahren und mindestens 5.000 Euro Zuschuss. Der Antrag kommt vor dem Auftrag, und die Bewilligung ist nicht sicher. Reine Automatisierung ohne KI, Schulungen zum AI Act und die Umsetzung nach dem Test fördert das Programm nicht. Unsere Förderpakete „KI-Start NRW“ und „KI-Start NRW plus“ sind auf diese Regeln zugeschnitten.
Leisten Sie Rechtsberatung?
Nein. TSMONDO KI leistet keine Rechtsberatung. Wir zeigen, was technisch und organisatorisch nötig ist, damit ein KI-System nach Datenschutz und AI Act zulässig betrieben werden kann. Die Nachweise dafür erstellen wir selbst: Verzeichniseintrag, Datenschutz-Folgenabschätzung, Prüfung der Auftragsverarbeitung, Einordnung nach dem AI Act. Wo eine rechtliche Bewertung nötig ist, etwa bei der Frage, ob Ihr Unternehmen Anbieter oder Betreiber eines KI-Systems ist, empfehlen wir eine anwaltliche Prüfung.
Lohnt sich KI für Ihr Unternehmen?
In einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten klären wir, ob sich ein Potenzialcheck für Sie lohnt.
oder anrufen: 0162 9691436
Wenn wir nicht selbst abnehmen, antwortet unsere KI-Assistentin.