BCM — Business Continuity Management
BCM (Business Continuity Management) ist der Managementprozess, mit dem ein Unternehmen sicherstellt, dass seine kritischen Geschäftsprozesse eine schwere Störung überstehen und innerhalb festgelegter Zeiten wieder arbeitsfähig sind. Es umfasst Analyse, Strategie, Pläne und Übungen — und betrachtet den Geschäftsbetrieb, nicht nur die Technik.
Aktualisiert am: 19.08.2026
Die Bestandteile
- Business Impact Analyse: welche Prozesse wie schnell zurück müssen
- Kontinuitätsstrategien je Prozess, inklusive Notbetrieb ohne IT
- Notfall- und Wiederanlaufpläne mit Rollen und Erreichbarkeiten
- Übungen und Tests mit dokumentierter Auswertung
BCM und NIS2
Die Aufrechterhaltung des Betriebs mit Backup-Management, Wiederherstellung und Krisenmanagement steht als § 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG im Maßnahmenkatalog. Wer BCM betreibt, erfüllt diese Nummer geordnet; wer nur Datensicherungen fährt, erfüllt sie nicht.
Wo das im Mandat vorkommt
Aufbau, Analyse und Übungen begleite ich unter Business Continuity Management. Wer BCM zusammen mit dem ISMS in einem Werkzeug führen will, findet beides im NIS2 Manager.
Häufige Frage
Was ist der Unterschied zwischen BCM und Notfallplan?
Der Notfallplan ist ein Dokument, BCM ist der Prozess, der ihn erzeugt, aktuell hält und übt. Ein Plan ohne Analyse trifft selten die richtigen Prozesse, und ein Plan ohne Übung funktioniert im Ernstfall meist nicht.