BSI 200-4 — Standard für Business Continuity Management
BSI 200-4 ist der Standard des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik für Business Continuity Management. Er beschreibt Aufbau und Betrieb eines BCM-Systems und bietet einen stufenweisen Einstieg an — von einem reaktiven Grundniveau über eine Aufbaustufe bis zum vollständigen Standard-BCM.
Aktualisiert am: 19.08.2026
Warum die Stufen nützlich sind
Weil sie den Einstieg entdramatisieren. Ein Unternehmen ohne BCM kann mit der ersten Stufe beginnen — Meldewege, Erreichbarkeiten, Sofortmaßnahmen — und später vertiefen. Das ist besser als ein vollständiges Konzept, das nach dem Projektende niemand pflegt.
Verhältnis zu ISO 22301
ISO 22301 ist die international zertifizierbare Norm, BSI 200-4 der ausführlichere deutsche Leitfaden mit vielen Vorlagen. Wer ein Zertifikat braucht, geht den ISO-Weg; wer eine Anleitung sucht, findet in 200-4 mehr Substanz. Beide lassen sich verbinden.
Wo das im Mandat vorkommt
Den Zuschnitt der passenden Stufe und den Aufbau begleite ich unter Business Continuity Management; die vorgefertigten Register und Pläne dazu liegen im NIS2 Manager.
Häufige Frage
Ist BSI 200-4 für kleine Unternehmen geeignet?
In der Einstiegsstufe ja. Der vollständige Standard ist für kleine Organisationen aufwendig; die Stufenlogik erlaubt es aber, mit wenigen Bausteinen zu starten und die Tiefe später zu erhöhen.