Funktion · Business Impact Analyse
Business Impact Analyse (BIA): Betriebskontinuität für NIS2
Welche Prozesse müssen nach einem Ausfall zuerst wieder laufen — und wie schnell? Die BIA des NIS2 Manager beantwortet das prozess-zentrisch: aus dem Prozessverzeichnis abgeleitet, mit RTO, RPO und Schadensauswirkung je Kategorie.
Was die BIA-Funktion macht
Die BIA zieht Ihre Prozesse aus dem Prozessverzeichnis, verknüpft die nötigen Systeme und Ressourcen und erfasst die Kennzahlen der Betriebskontinuität: RTO, RPO, MTPD sowie die Schadensauswirkung finanziell, rechtlich, Reputation und Betrieb. Daraus leitet die App eine Wiederanlaufreihenfolge ab.
NIS-2-Relevanz
Betriebsaufrechterhaltung — Backup, Wiederherstellung, Krisenmanagement — ist Pflicht nach Art. 21 Abs. 2 c. Eine belastbare BIA ist die Grundlage jeder Notfallplanung und der erste Nachweis, dass Ihr Unternehmen seine kritischen Prozesse kennt und priorisiert.
Im NIS2 Manager
Lücken (fehlendes RTO/RPO oder fehlende Ressourcen) werden markiert; BIA-Prüftermine laufen automatisch ins Fristen-Board. Die Auswertung lässt sich als CSV exportieren.

Häufige Fragen
Was bedeuten RTO und RPO?
RTO ist die maximal tolerierbare Wiederanlaufzeit eines Prozesses, RPO der maximal tolerierbare Datenverlust — zentrale Kennzahlen der Betriebskontinuität.
Woher kommen die Prozesse für die BIA?
Die BIA ist prozess-zentrisch und übernimmt die Prozesse direkt aus dem Prozessverzeichnis — keine Doppelerfassung.
Weitere Funktionen des NIS2 Manager
Risikomanagement →Register →Fristen & Reminder →Reports & SoA →