Glossar · Managementsysteme

ISMS — Informationssicherheits-Managementsystem

Ein ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem) ist der organisatorische Rahmen aus Leitlinie, Richtlinien, Rollen, Prozessen und Nachweisen, mit dem ein Unternehmen seine Informationssicherheit planbar steuert. Es legt fest, wie Risiken erkannt, Maßnahmen umgesetzt, ihre Wirksamkeit geprüft und Belege geführt werden. Ein ISMS ist kein Programm, sondern eine Arbeitsweise.

Aktualisiert am: 19.08.2026

Die Bausteine

Ausführlich an anderer Stelle

Aufbau, Einführung, Rollen und Kosten habe ich in einem eigenen Beitrag beschrieben: Was ist ein ISMS? Definition, Aufbau und Umsetzung für KMU. Dieser Glossareintrag hält nur die Definition kurz und zitierfähig.

Wo das im Mandat vorkommt

Für den Aufbau gibt es zwei Wege: begleitet über die ISO-27001-Beratung oder in Eigenregie mit dem NIS2 Manager, der Anforderungen, Register und Dokumentvorlagen lokal auf dem eigenen Rechner mitbringt.

Häufige Frage

Verlangt NIS2 ein ISMS?

Das BSIG nennt den Begriff ISMS nicht. Es verlangt in § 30 Abs. 2 BSIG Konzepte für Risikoanalyse und Sicherheit in der Informationstechnik sowie neun weitere Maßnahmengruppen samt Wirksamkeitsbewertung. In der Praxis erfüllt man diese Anforderungen am saubersten mit einem ISMS.

Verwandte Begriffe

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