Internes Audit im Managementsystem
Das interne Audit ist die Prüfung, mit der eine Organisation selbst feststellt, ob ihr Managementsystem den Anforderungen entspricht und wirksam ist. Es wird geplant, von unabhängigen Personen durchgeführt, dokumentiert und endet mit Feststellungen, die nachverfolgt werden. Es ist die letzte Gelegenheit, Lücken vor dem externen Audit zu finden.
Aktualisiert am: 19.08.2026
Ablauf
- Auditprogramm und Termine festlegen, Kriterien benennen
- Unterlagen sichten, Gespräche führen, Stichproben ziehen
- Feststellungen einordnen: Abweichung, Hinweis oder Empfehlung
- Bericht erstellen und Maßnahmen mit Terminen vereinbaren
- Wirksamkeit der Korrektur später nachprüfen
Unabhängigkeit
Wer prüft, darf den geprüften Bereich nicht selbst verantworten. In kleinen Unternehmen ist das intern kaum darstellbar — dort übernimmt eine externe Person die Auditorenrolle. Das ist zulässig und in der Praxis der Normalfall.
Wo das im Mandat vorkommt
Ich führe interne Audits als unabhängiger Auditor durch, inklusive Bericht und Maßnahmenliste. Der Rahmen dafür steht unter ISO-27001-Beratung; im laufenden Mandat als externer CISO ist es Teil des Jahreszyklus.
Häufige Frage
Darf der ISB das interne Audit selbst durchführen?
Für den Bereich, den er selbst steuert, nicht — das verletzt die Unabhängigkeit. Üblich ist eine gegenseitige Prüfung durch eine andere Abteilung oder ein externer Auditor, dessen Bericht dem Management-Review vorliegt.