CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076
Der CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 ist ein standardisiertes Beratungsgespräch zur IT-Sicherheit für kleine und Kleinstunternehmen. Ein geschulter Berater geht einen festen Fragenkatalog durch; Ergebnis ist ein Bericht mit Punktwert und priorisierten Handlungsempfehlungen. Es ist kein Audit und keine Zertifizierung, sondern eine geordnete Standortbestimmung.
Aktualisiert am: 19.08.2026
Für wen es passt
Für Unternehmen bis etwa 50 Beschäftigte, die noch kein Managementsystem haben und wissen wollen, wo sie stehen. Der Aufwand liegt bei wenigen Stunden. Wer bereits ein ISMS betreibt oder von NIS2 erfasst ist, springt besser direkt eine Stufe höher.
Was danach kommt
Der Bericht liefert eine Reihenfolge, keine Umsetzung. Der übliche nächste Schritt ist, die drei bis fünf wichtigsten Empfehlungen als Maßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen zu fassen — und damit den Einstieg in einen geordneten Zyklus zu nehmen. Details zum Ablauf stehen unter DIN SPEC 27076.
Wo das im Mandat vorkommt
Wenn sich aus dem Check ein dauerhafter Bedarf ergibt, ist die Rolle als externer CISO der schlanke Anschluss. Bei NIS2-Betroffenheit führt der Weg direkt in die NIS2-Beratung.
Häufige Frage
Ersetzt DIN SPEC 27076 eine ISO-27001-Zertifizierung?
Nein. Es ist eine Standortbestimmung ohne Zertifikat und ohne Prüfung durch eine akkreditierte Stelle. Kunden, die einen Nachweis verlangen, akzeptieren es in der Regel nicht als Ersatz.